Negative Energien auflösen – Eine Anleitung

Kennst du das? Du betrittst einen Raum, in dem gerade ein Streit stattgefunden hat und du spürst sofort, dass hier dicke Luft herrscht. Oder vielleicht merkst du manchmal, wie die Menschen in deinem Umfeld dich herunterziehen können, wenn sie eine starke Negativität ausstrahlen. Nicht selten sind es aber auch deine eigenen Gedanken und Gefühle, die dich belasten – stimmt’s? 

Wenn du dich fragst, wie du negative Energien loswerden kannst, dann bist du hier genau richtig. Lies weiter und erfahre, wie du mit Räucherwerk, Heilsteinen und anderen Hilfsmitteln effektiv negative Energien umwandeln und auflösen kannst, um die Stimmung in deinem Umfeld zu verbessern! 

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Energiefelder transformieren 

    Unsere komplette Welt besteht aus Energie und vibriert auf verschiedenen Frequenzen. Wir befinden uns in einem ständigen energetischen Austausch mit unseren Mitmenschen und unserer Umgebung. Durch unsere Gedanken, Worte und Taten erzeugen wir Energiefelder. Es ist ein physikalisches Gesetz, dass Energie nie verlorengeht, sondern allenfalls ihren Zustand ändert. 

    Energie an sich ist weder negativ noch positiv. Jedoch kann sie uns dienlich oder hinderlich sein, heilsam oder unheilsam, lichtvoll oder dicht erscheinen. Niedrigere Schwingungsfrequenzen sind dichter, höhere sind feinstofflicher. Dichtere Energien empfinden wir als schwerer, höhere als leichter. Als negative Energien bezeichnen wir im Allgemeinen diejenigen, die eine niedrige Frequenz haben und sich unangenehm anfühlen, wie etwa Wut, Angst, Aggression, Neid und Hass. Mithilfe von Räucherwerk, Heilsteinen und anderen Techniken können wir niedrige Schwingungsfrequenzen in höhere umwandeln und somit negative Energiefelder auflösen. 

    Räuchern gegen negative Energien 

    Räucherwerk wird bereits seit Jahrtausenden verwendet, um effektiv negative Energien zu bereinigen. Räuchern neutralisiert die Atmosphäre und macht sie klarer und leichter. 

    Räucherstoffe wirken auf feinstofflicher Ebene. Sie haben nachweislich einen direkten Einfluss auf das Stammhirn und wirken so auf die Psyche, die Emotionen und das vegetative Nervensystem. Sie können gezielt eingesetzt werden, um Körper und Geist zu beruhigen und Energien auszugleichen. 

    Durch den Wandlungsprozess des Verbrennens entfaltet sich der Duft der Pflanze. So tritt ihr Geist zum Vorschein, der all die Informationen überbringt, die sie für uns bereithält. Der Rauch bestimmter Pflanzen hat die Kraft, stagnierte Energie zu lösen und niedrige in höhere Schwingungsfrequenzen umzuwandeln. Im Folgenden erfährst du, welche die gängigsten Räucherstoffe für die energetische Reinigung sind und wie du sie verwendest. 

    Weißer Salbei Weißer Salbei (salvia apiana) ist einer der bekanntesten und beliebtesten Räucherstoffe. Die amerikanischen Ureinwohner nutzen seine Kraft schon seit tausenden von Jahren. Weißer Salbei 

    wird für die Hausreinigung und Aura-Reinigung gleichermaßen herangezogen. Der würzig-herb duftende Rauch wirkt heilsam, seelisch aufbauend und hilft loszulassen. 

    Lege weißen Salbei entweder lose in eine Räucherschale oder zünde es als Bündel, sogenannten Smudging-Stick an. Pusten hilft, um die Glut zu entfachen. Der Salbei soll nicht brennen, sondern glimmen, um Rauch zu entwickeln. 

    Palo Santo Palo Santo ist das heilige Holz Südamerikas. Der Rauch des glühenden Holzes entfaltet einen würzig- warmen Duft, der nicht nur effektiv von negativen Energien befreit, sondern auch schützend wirkt und die Meditation unterstützt. Palo Santo wird oft in Kombination mit Yerba Santa eingesetzt. 

    Zünde das eine Ende des Holzstücks an und lass es ein, zwei Minuten brennen, bis es glüht. Blase die Flamme aus und lasse den Rauch aufsteigen. Du kannst auch hin und wieder auf die Glut pusten, um den Rauch wieder anzufachen. 

    Yerba Santa Yerba Santa heißt auf Spanisch „heiliges Kraut“ und kommt aus Südamerika. Es wird zur Friedensräucherung und für den energetischen Schutz verwendet, häufig auch im Anschluss an die Reinigung mit Palo Santo. 

    Lege das Yerba Santa in eine Räucherschale und zünde es an. Puste die Flamme aus und lasse das Kraut langsam verglimmen. Alternativ kannst du es auf ein Räuchersieb legen und ein Teelicht darunter stellen. 

    Copal Der Weihrauch Südamerikas, ursprünglich als „Gehirn des Himmels“ bezeichnet. Copal wird traditionell in Schutz- und Reinigungsräucherungen eingesetzt. Auf Holzkohle verbrannt entfaltet das Harz einen süßlichen, würzigen Duft. 

    Um Copal zu räuchern brauchst du eine Holzkohle, eine Zange und eine mit Muschelsand gefüllte Räucherschale. Lies die Anleitung zur Räucherzeremonie weiter unten, um zu erfahren, wie du die Holzkohle verwendest. 

    Wacholder Wacholder wirkt stark reinigend. Er wird gerne mit Weihrauch und Salbei kombiniert. Der Rauch des Wacholders duftet süß und herb zugleich und wird in schamanischen Ritualen häufig zur Vertreibung böser Geister verwendet. 

    Wacholder kannst du auf einer Holzkohle oder aber auf einem Räuchersieb verbrennen. Gib einige Beeren, Nadeln und Zweige auf das Sieb und stelle ein Teelicht darunter. 

    Weihrauch Weihrauch wurde unter anderem von Ägyptern, Römern, Juden, Christen und Muslimen für religiöse Zeremonien genutzt. Er reinigt negative Energien effektiv und erfüllt den Raum mit Frieden und Ruhe. 

    Weihrauch wird traditionell auf Holzkohle verwendet. Gib ein, zwei kleine Stücke des Harzes auf die Kohle und lege bei Bedarf nach, wenn es geschmolzen ist. 

    Sal Auch bekannt als tibetischer Weihrauch. Buddha ist unter einem Sal-Baum geboren und gestorben. Sal wird in buddhistischen Räucherritualen zur Vertreibung böser Geister sowie für Visionsreisen und Trancezustände eingesetzt. Es duftet erfrischend, aromatisch, süßlich und leicht harzig. 

    Sal ist ein Harz und wird daher am besten auf einer Holzkohle geschmolzen. Als Bestandteil einer Räuchermischung kannst du es auch auf einem Sieb verbrennen. 

    Präriebeifuß Auch amerikanisches Moxakraut oder Traumkraut genannt. Es wird in schamanischen Traditionen zur Raumreinigung und zum Schutz verwendet. Auch in Schwitzhüttenritualen verwöhnt Präriebeifuß die Sinne mit seinem krautigen, wärmenden und intensiven Duft. 

    Gib einige Prisen des Präriebeifußes auf einen Räuchersieb oder eine Holzkohle, damit er seine Kraft entfalten kann. 

    Räucherzeremonie zur energetischen Hausreinigung 

      Räuchern ist sehr wirksam, um dicke Luft aus dem Haus zu vertreiben und die Atmosphäre zu verbessern. In einem energetisch gereinigten Zuhause fühlst du dich wohler, kannst viel mehr entspannen und nachts besser schlafen. 

      Du kannst die Räucherzeremonie zu einem bestimmten Anlass durchführen, wie etwa bei einem Umzug in eine neue Wohnung oder dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Aber auch nach einem Streit, nach Besuch und Veranstaltungen im eigenen Haus oder einem stressigen Tag im Homeoffice sorgt eine Räucherung für die Wiederherstellung des Wohlfühlambientes. Im Folgenden findest du eine einfache Anleitung, um eine effektive Hausräucherung durchzuführen: 

      1. Haus aufräumen und putzen 

      Alles hat seine Ordnung – auch die Ordnung! Zunächst solltest du also die grobe Reinigung deiner Wohnräume durchführen: Aufräumen und Putzen! Im Anschluss gehst du dann in die feinstoffliche Reinigung der Energiefelder über. 

      1. Vorbereiten der Holzkohle 

      Stelle eine mit Muschelsand gefüllte Räucherschale bereit. Halte die Holzkohle mit der Zange, während du sie anzündest. Sobald sie Funken sprüht, lege sie auf den Sand. Fächle ihr mit einer Feder oder einem Fächer ein wenig Luft zu, um den Verbrennungsprozess zu unterstützen. Es dauert ungefähr zehn Minuten, bis die Kohle durchgeglüht ist. Wenn sie mit einer weißen Ascheschicht bedeckt ist, dann kannst du zu Schritt 3 übergehen. 

      1. Verbrennen des Räucherwerks 

      Streue nun ein wenig Weihrauch, Sal oder Copal auf die Holzkohle. Beginne bei der Eingangstür und gehe von hier aus mit der Räucherschale durch das ganze Haus. Fächle den Rauch mit der Feder in alle Ecken des Raums und auch in die Nischen, wo sich Energie stagniert sein könnte, zum Beispiel hinter der Couch, unter dem Bett, oder zwischen den Schränken. Wenn möglich, verschiebe Möbelstücke ein klein wenig und achte darauf, dass der Rauch wirklich überall hingelangt. 

      Alternativ oder auch zusätzlich zum Räuchern mit Harzen auf Holzkohle kannst du auch Palo Santo, Wacholder oder weißen Salbei verwenden. 

      1. Fenster und Türen öffnen 

      Sorge für Durchzug, indem du Fenster und Türen öffnest, damit der Rauch abziehen und frische Luft hereinkommen kann. 

      1. Den Raum schützen 

      Stelle sicher, dass die Atmosphäre langanhaltend geschützt ist, damit negative Energien fernbleiben oder direkt transformiert werden, wenn sie in den Raum gelangen. Verwende dafür den Rauch schützender Kräuter wie Yerba Santa oder Präriebeifuß. 

      Greife außerdem auf die Kraft der Edelsteine zurück! Amethyst und Selenit sind bekannt dafür, dass sie dichte in lichte Energien transformieren. Obsidian, Onyx und Turmalin sind starke Schutzsteine, die negative Energien ableiten und fernhalten. Lege in alle vier Ecken des Wohnraums einen dieser Heilsteine, um die positive Energie im Raum zu bewahren. 

      Aura-Reinigung mit Räucherwerk 

        Tagtäglich nehmen wir Energien aus unserer Umgebung auf und verunreinigen unser Energiefeld zudem durch unsere eigenen negativen Gedanken. Die energetische Reinigung der Aura sollte daher genauso zur Routine gehören, wie das regelmäßige Duschen und Zähneputzen. 

        1. Das passende Räucherwerk verbrennen 

        Anstatt viele Kräuter und Harze zu kombinieren, halte dein Reinigungsritual schlicht. Verwende lediglich ein bestimmtes Räucherwerk für deine Aura-Reinigung, wie etwa weißer Salbei, Palo Santo, Wacholder, Weihrauch oder Copal. 

        1. Den Körper in Rauch baden 

        Fächle den Rauch großzügig um deinen gesamten Körper. Denke daran, den Rauch auch unter den Füßen, zwischen den Beinen, in den Achselhöhlen, am Rücken und über dem Kopf zu verteilen. 

        1. Begleitende Affirmationen 

        Verstärke deine Aura-Reinigung durch Affirmationen, wie zum Beispiel: Ich reinige mich. In Liebe übergebe alle an mir haftenden Energien der weisen Intelligenz des Universums. Ich reinige mein Energiefeld, mein Herz und meine Gedanken. 

        1. Begleitendes Ritual 

        Streife mit den Händen deinen Körper entlang nach unten, um negative Energien abzustreifen. Schiebe negative Energien mit beiden Händen von deinem Körper weg. Führe deine Hände mit dem Einatmen über deinem Kopf zusammen und beim Ausatmen wieder herunter zu den Körperseiten. Stelle dir dabei vor, wie schützendes Licht dich einhüllt und umgibt, sodass du dich in einer Kugel aus Licht sicher und geborgen fühlst. 

        1. Zusätzlicher Schutz durch Edelsteine 

        Trage eine Halskette oder ein Armband mit Heilsteinen, die Energien transformieren und deine Aura schützen. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Amethyst, Bergkristall, Hämatit, Jaspis, Turmalin, Onyx oder Obsidian. 

        Spirituelle Reinigung und Schutz mit Heilsteinen 

          Ein großer, roher Edelstein oder eine Edelsteindruse verändert die Raumenergie effektiv und nachhaltig. Verwende hochwertige Heilsteine für die energetische Raumreinigung und Aufrechterhaltung der Atmosphäre. 

          Wähle jeden Stein mit einer bestimmten Absicht aus und sei dir bewusst über deine Motivation. Platziere die Steine aus einer Haltung des Wohlwollens und Mitgefühls gegenüber allen Lebewesen heraus und nicht etwa, um aus der Angst heraus Barrieren zu errichten. Verlasse dich auf deine Intuition, wenn du die Steine im Raum aufstellst. 

          Heilsteine transformieren Energien nachhaltig und sorgen so für Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Sie sollten jedoch regelmäßig gereinigt und neu aufgeladen werden. Folgende Heilsteine eignen sich besonders gut für eine positive Atmosphäre: 

          Amethyst – löst Spannungen auf, bewirkt Harmonie und eine friedliche Stimmung im Haus. 

          Bergkristall – sorgt für Klarheit und Bewusstsein. Sollte nicht in der Nähe von Computern oder Fernsehapparaten stehen. 

          Calcit – bewirkt insbesondere als orangefarbiger Rohstein eine heitere, sonnige Atmosphäre. 

          Malachit – sorgt für Geselligkeit, Heiterkeit und Inspiration. 

          Obsidian – das Schutzschild gegen negative Einflüsse. Er spiegelt Energien zurück zu ihrem Sender. 

          Turmalin – der energetische Blitzableiter. Er absorbiert negative Energien, neutralisiert sie und leitet sie ab. 

          Fluorit – stärkt die Konzentration und Lernfähigkeit und wird deswegen oft in Arbeitsräumen verwendet. 

          Rauchquarz – bewirkt Entspannung und Tatkraft zugleich. 

          Achat – vermittelt Schutz und Geborgenheit. Wird daher oft an Fenstern platziert. 

          Rosenquarz – sorgt für eine Atmosphäre der Herzlichkeit, des Mitgefühls und Wohlbefindens. 

          Weitere Techniken, um negative Energien aufzulösen 

          Energetische Hauseinigung mit Licht Mithilfe der Visualisierung der violetten Flamme oder einer Lichtsäule lässt sich ebenfalls eine energetische Hausreinigung durchführen. Georg Huber, Autor des Bestsellers „Energetische Hausreinigung“, stellt hierfür kostenlose geführte Meditationen zur Verfügung. 

          Negative Energien mit Klangschalen auflösen Der reine Ton der tibetischen Klangschale kann energetische Blockaden lösen und Schwingungsfelder harmonisieren. Das gilt sowohl für die Aura des Menschen als auch für die Atmosphäre im Raum. 

          Salz – der energetische Neustart Hochwertiges Himalaya-Salz oder Meersalz wird häufig verwendet, um Energien zu neutralisieren. Bei der spirituellen Hausreinigung kannst du Salz in die Ecken der Räume streuen und nach 48 Stunden entfernen. Verwende Meersalz als Badezusatz oder Fußbad, um deine Aura zu reinigen und dein persönliches Energiefeld von negativen Energien zu befreien. 

          Wir hoffen, du hast in diesem Artikel wertvolle Anregungen zum Thema energetische Reinigung gefunden. Wie du siehst, bist du negativen Schwingungen nicht hilflos ausgesetzt. Du kannst dein Wohlbefinden und die Stimmung in deiner Umgebung jederzeit nachhaltig verbessern, indem du Energien ganz einfach transformierst. 

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