Sechs Methoden, um dein Herzchakra zu öffnen

 

 

Ein offenes Herz, voll Liebe und Mitgefühl, gehört zu den grundsätzlichen Tugenden der Buddhisten. Wenn das Herzchakra geöffnet ist, kann Liebe dein Herz berühren und nur so kannst du Liebe geben. Zu oft verschließen wir unsere Herzen, um uns vor Verletzungen zu schützen oder geben unserem Verstand die Kontrolle und vernachlässigen unsere Herzensangelegenheiten. Doch für unser Glück, unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Beziehungen ist es unerlässlich, dass wir die Stimme unseres Herzens laut und deutlich hören können. Das gelingt uns nur mit einem geöffneten Herzchakra.

Was ist das Herzchakra?

Das Herzchakra, auch Anahata genannt, ist das vierte der sieben Hauptchakren. Wie der Name schon sagt, befindet es sich in der Mitte unserer Brust, in der Gegend unseres Herzens. Das Herzchakra leuchtet in strahlendem Smaragdgrün. Manchmal wird ihm auch die Farbe Pink zugeordnet. Die wesentliche Eigenschaft des Herzchakra ist es, Liebe und Mitgefühl zu empfinden, Selbstliebe und Nächstenliebe, bedingungslose Akzeptanz und Verbundenheit mit den Mitmenschen und der Schöpfung.

Warum solltest du dein Herzchakra öffnen?

Menschen mit einem offenen Herzchakra sind ausgeglichen, fröhlich und zuversichtlich. Es ist unmöglich, ein verschlossenes Herz zu haben und gleichzeitig von ganzem Herzen glücklich zu sein. Wenn dir dein Glück am Herzen liegt, dann solltest du dich unbedingt mit deinem Herzchakra befassen! Ein offenes Herzchakra wird sich positiv auf deine Selbstwahrnehmung sowie auf deine Beziehungen auswirken.

Symptome eines blockierten Herzchakra

Anzeichen eines verschlossenen oder blockierten Herzchakra sind unter anderem:

  • Du fühlst dich einsam und dir fehlt die Verbindung zu anderen Menschen. Vielleicht sogar die Verbindung zu dir selbst!
  • Du fühlst eine emotionale Distanz in deinen Beziehungen, zu deinen Freunden und deiner Familie.
  • Es fällt dir schwer, zu verzeihen. Du trägst Wut und Kummer vielleicht schon seit vielen Jahren mit dir herum und du kannst einfach nicht loslassen.
  • Du bist oft wütend auf andere und sehr leicht in Rage zu bringen. Das bedeutet nicht, dass du deine Wut unbedingt auslebst. Vielleicht unterdrückst du sie auch und schließt sie in dein Herz ein.
  • Du ziehst dich gerne zurück und vermeidest den Kontakt mit Menschen. Deine Mitmenschen empfinden dich als unnahbar und distanziert.
  • Du hast mit vielen Ängsten zu kämpfen. Möglicherweise hast du sogar Panikattacken oder eine regelrechte Angststörung.
  • Häufig fühlst du dich wie ein Opfer deiner Umstände.
  • Es fällt dir schwer, Menschen zu vertrauen. Meistens bist du misstrauisch und oft denkst du direkt an das Schlimmste, wenn du Menschen begegnest.
  • Deine Brust fühlt sich eng an, taub oder auch schmerzhaft. Es kann auch sein, dass schmerzhafte Erinnerungen in dir hochkommen, wenn du deine Aufmerksamkeit auf dein Herzzentrum lenkst, sodass du dich lieber ablenkst.
  • Du hast die Tendenz zu Suchtverhalten und betäubst dich gerne mit Alkohol, Nikotin, Drogen oder Süßigkeiten, exzessiver Internetnutzung, usw.
  • Möglicherweise hast du hohen Blutdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Probleme mit der Lunge, wie etwa Bronchitis, Asthma, Lungenentzündung. Du bist schnell außer Atem, hast Durchblutungsstörungen und oft kalte Füße oder Hände.

Läuten da bei dir die Glocken? Wenn du mehrere dieser Symptome bei dir oder einem deiner Mitmenschen feststellen kannst, dann lies weiter und erfahre, wie du dein Herzchakra heilen und zur Heilung der Herzen anderer beitragen kannst.

Wie du dein Herzchakra öffnen kannst

Zum Glück gibt es zahlreiche Methoden, um das Herzchakra zu heilen. Im Folgenden listen wir einige der bewährtesten Techniken auf. Such dir einfach die heraus, die dir am besten gefallen oder am einfachsten umzusetzen sind. Da es darum geht, dein Herz zu öffnen, solltest du dich nicht zu einer Methode zwingen, die sich nicht gut anfühlt. Vertraue bei der Auswahl auf dein Gefühl. Schon allein dadurch öffnest du dein Herz ein kleines Stück weit.

1. Liebende-Güte-Meditation

Die Liebende-Güte-Meditation ist eine buddhistische Art der Meditation, die darauf abzielt, das Herz zu öffnen und Liebe zu senden. Dabei konzentrierst du dich zunächst auf den Bereich in deiner Brust, wo sich dein Herz befindet. Leg am besten beide Hände übereinander auf dein Herz, um zu fühlen, wie es schlägt. Atme tief ein und aus und weite deinen Brustkorb mit jedem Atemzug.

Nun sende dir selbst Liebe und Mitgefühl. Empfinde zunächst Mitgefühl für dich selbst. Wenn du soweit bist, dann denke an einen Menschen, den du liebst und sende ihm Liebe. Danach denke an eine Person, die du gerne magst, dir aber nicht sehr nahesteht und schicke ihr Liebe. Im Anschluss denke an eine neutrale Person, eine Bekanntschaft, für die du weder positive noch negative Gefühle hast. Schicke auch dieser Person deine Liebe und dein Mitgefühl. Zu guter Letzt rufst du dir jemanden ins Gedächtnis, der in die Kategorie Feindgehört, vielleicht ein Mensch, der dich verletzt hat. Nun sende auch dieser Person Mitgefühl. Zum Schluss kannst du dir noch vorstellen, wie deine Liebe aus deinem Herzen strömt und die ganze Welt umhüllt.

2. Meditiere mit Heilsteinen

Um dein Herzchakra zu heilen kannst du auf die Kraft der Heilsteine zurückgreifen. Du kannst dir zum Beispiel eine Halskette mit einem Edelstein umhängen, der direkt über deinem Herzchakra liegt und so seine Wirkung auf dein Energiefeld ausbreitet. Alternativ kannst du Heilsteine in der Meditation verwenden und sie dir auf das Herzchakra legen oder in den Händen halten.

Folgende Edelsteine wirken heilend auf das Herzchakra und verbessern den Fluss der Liebe: Rosenquarz, Jade, Smaragd, grüner Flourit, Amazonit, Labradorit, Rubin.

3. Meditation für bedingungslose Selbstliebe

Mache es dir gemütlich und lege deine Hände sanft auf deine Brust. Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Herzchakra. Konzentriere dich auf deinen Atem und darauf, wie dein Brustkorb sich mit jedem Atemzug von ganz alleine hebt und senkt. Sag dir selbst entweder laut oder in Gedanken Ich liebe dichoder Ich habe dich ganz arg lieb. Fülle dein Herz mit der bedingungslosen Akzeptanz all deiner Gefühle. Lasse deinen Gefühlen freien Lauf, ohne sie zu bewerten, ohne sie ändern zu wollen. Fühle einfach, erlaube dir, zu fühlen. Nach einer Weile wirst du feststellen, dass Gefühle wie Wellen sind. Sie kommen, schwellen an, brechen und schließlich ebben sie ab.

Wenn ein Herzchakra lange Zeit verschlossen war, hat es oft jede Menge Kummer und Schmerz in sich eingeschlossen. Wenn es dann erstmals geöffnet wird ist es nicht unüblich, dass zunächst jede Menge negativer Emotionen freigesetzt werden. Lass dich davon nicht beirren. Dein Herz reinigt sich mit jeder Träne, die es vergießt.

4. Aromatherapie für das Herzchakra

Bestimmte Düfte ätherischer Öle können ebenfalls einen positiven Effekt auf das Herzzentrum haben. Du kannst die Öle mit Wasser verdünnen und in eine Duftlampe, einen Duftbrunnen oder einen Streamer geben, so kann sich der Duft im ganzen Raum entfalten. Du kannst auch Pflegeprodukte mit ätherischen Ölen verwenden oder dir einige Tropfen auf die Handgelenke oder den Hals geben.

Bergamotte und Jasmin animieren die Sinne und sind dafür bekannt, dass sie die Stimmung heben. Lavendel wirkt beruhigend und entspannend auf den Körper und den Geist. Muskattellersalbei wirkt ebenfalls beruhigend, aber auch aufmunternd. Rosmarin beeinflusst ebenfalls das Gemüt auf positive Weise und wirkt gleichzeitig reinigend auf die Aura. Der süßlich-liebliche Duft des Ylang Ylang eignet sich für die Selbstliebe-Meditation genauso gut wie Rosenöl. Die Rose ist die Blume der Liebe und ihr Duft öffnet auch noch so verschlossene Herzen.

5. Positive Affirmationen

Achte darauf, wie du mit dir selbst umgehst und wie du mit dir selbst sprichst. Wiederhole täglich positive Affirmationen, die dein Herz öffnen. Zum Beispiel: Ich höre auf mein Herz, Ich liebe mich selbst, Ich liebe und vergebe meinen Mitmenschen, Ich bin gut, so wie ich bin, Ich bin offen für die Liebe, Ich akzeptiere mich und meine Mitmenschen, Ich bin Liebe. Ich liebe, ich liebe, ich liebe...“.

6. Ein Ritual zum Loslassen

Damit es in unseren Herzen wieder mehr Platz für Liebe und Freude geben kann, ist es wichtig, Kummer und Wut loszulassen. Dazu eignet sich ein persönliches Ritual. Nimm ein Blatt Papier und schreibe die ganze Wut und den Kummer auf, die du schon so lange in deinem Herzen mit dir herumträgst. Zensiere dich dabei nicht. Niemand wird das Geschriebene je zu Lesen bekommen. Schreibe alles auf, ohne nachzudenken. Es können durchaus mehrere Seiten werden. Du wirst spüren, sobald du fertig bist. Es wird sich erleichternd anfühlen. Nun verbrenne deine Zettel im Ofen oder im Freien.

Wie du anderen helfen kannst, ihr Herz zu heilen

Wenn du Menschen kennst, die ein verschlossenes Herzchakra haben, kannst du sie ermutigen, indem du ihnen zum Beispiel diesen Artikel weiterleitest. Du könntest ihnen auch eine Halskette mit einem Rosenquarz oder einem Amazonit schenken, Produkte der Aromatherapie oder etwas, wovon du weißt, dass es ihr Herz zum Aufblühen bringen wird. Außerdem kannst du ihnen Liebe und Mitgefühl schicken, indem du die Liebende-Güte-Meditation praktizierst. Dadurch hilfst du ihnen, ihr Herz zu öffnen, ob sie es wissen, oder nicht. Manchmal ist unser Mitgefühl das einzige, was wir einem Menschen geben können, um ihm zu helfen, doch es ist auch das Beste, was wir tun können. Denn, wie der Dalai Lama sagt: Wer Mitgefühl hegt, erkennt, dass seine Taten Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

1 Kommentar

Sehr schöne und einfache Erklärung der Heilsteine, da ist für jeden etwas dabei. Tolle Tipps und Methoden für verschiedene Bedürfnisse bzw. Zielsetzungen.
Ich kann diesen Artikel wirklich empfehlen, besonders für Laien und Anfänger und auch einfach für Interessierte….
Danke.

Nicole 05 Juli, 2022

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